Mythen über Suchmaschinen die nicht aussterben (wollen)
Den meisten Menschen dürfte es schlicht wurscht sein. »Optimierung von Suchmaschinen, schnick-schnack, ich will finden«. Und das ist auch gut so, denn je einfacher und direkter die Suchenden zum Ziel kommen, desto besser die Suchmaschine. Und am Besten punktgenau das was man finden möchte, nicht drei Millionen unwichtige SERPs (SearchEngineResultPages), sondern genau das Richtige auf Seite Eins. Die Suchmaschinenoptimierer (SEO) kommen exakt an der Stelle ins Spiel, versuchen der Suchmaschine die Seiten ihrer Kunden nahe zu legen. Das kann man gut finden, das kann man nicht mögen -- Beeinflussung ick hör' Dir trapsen. Andererseits sind ja jede Menge redundante Ergebnisse auch nicht die reine Freude. Tatsächlich ist auch in dem Gewerbe kein 100%-Wissen vorhanden, viele Ergebnisse basieren auf Trial & Error, sprich viel viel Erfahrung. Kleiner Blick hinter die Kulissen? Vorsicht, wird aber durchaus sehr speziell...
In Deutschland geht es im Wesentlichen nur noch um Google bei einem Marktanteil von weit über 90%, den Rest teilen sich Yahoo und ein paar der ehemals bekannteren Suchmaschinen. Ein paar sind in den letzen Jahren komplett vom Markt verschwunden oder nutzen schlicht die Google-Ergebnisse. Google verdient einen Großteil seines Umsatzes durch die GoogleAdwords, die man sowohl als horizontale Spalte über der ersten Ergebnisseite findet, wie auch rechts davon -- oder eben auf anderen Seiten, die sich dem Werbenetzwerk angeschlossen haben. Bucht man als Kunde solche Adwords, dann verbessern sich dadurch nicht die Suchergebnisse, eine Mär, die immer wieder in Web-Kreisen umher schwirrt. SEO-Experten wie Prof. Mario Fischer haben (etwa in einem Xing-Forum) dies gerade mal wieder diskutiert -- und es gibt tatsächlich keinerlei ernsthafte Hinweise, dass Google seine Anzeigenkunden bevorzugt.
Überhaupt: Die SEO-Experten. Da gibt es so viele, die sich laut Profil etwa bei Xing oder auf ihren eigenen Seiten als SEO-Wissende hervor tun, aber -- man muss das so deutlich sagen -- schlicht keine Ahnung haben. Sehr unschön für Kunden, die solchen »Experten« dann auch noch Geld in den Rachen schmeißen. Einfaches Merkmal: die eigenen Seiten der Spezies laufen nicht so toll, haben selbst die Basics nicht beachtet.
Dazu werden leider von solchen Halbwissenden immer noch etliche Mythen verbreitet, die scheinbar nicht tot zu kriegen sind. Etwa das Thema »PageRank«. Ein Wert, der von Google tatsächlich mal vor Jahren benutzt wurde, um Seiten zu »ranken« -- ihnen Bedeutung zuzumessen. Doch das ist schon lange vorbei, Toolbars von Browsern, die das anzeigen kann man genauso gut in die Tonne treten. Eine valide Information bietet das nicht. Selbst Google hat das jetzt hochoffiziell bekannt gegeben, da wohl noch immer viele »Spezialisten« darauf herumreiten und damit letztlich ihre Kunden für dumm verkaufen.
Eine andere Baustelle sind die Metatags. Man findet sie im Quelltext einer Webseite und sie haben den Zweck zusätzliche Informationen, Hinweise und Handlungsanweisungen an die kleinen Roboter der Suchmaschinen zu geben, die die Seiten besuchen. Und das Ergebnis dann zur Bewertung an die Zentrale von Big Brother Google senden. Immer noch wird von den »Experten« darauf herum geritten, der Tag

